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Aktivitäten

Unser Verein ist in 2 Hundesportarten tätig:
  • Agility,
  • Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde;

Agility

= Behändigkeit, Gewandtheit - Sportart aus England, steht allen Hunden offen.
Bedeutet: Überwindung verschiedenster Hindernisse in ständig wechselnder Reihenfolge mit dem Ziel, Führigkeit, Geschicklichkeit und Schnelligkeit in einem sportlich-erzieherischen Spiel zu erproben, wobei Disziplin und Harmonie von Hund und Hundeführer sehr wichtig sind. Zu den Geräten eines Parcours gehören: Buschhürde, Viadukt oder Mauer, Slalom, Tunnel, Schrägwand, Tisch, Wippe, Weitsprung, Reifen.

Vielseitigkeitsprüfung (VPG)

bestehend aus 3 Bereichen: Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst. Vielseitigkeitsprüfung wird jeweils in 3 Stufen durchgeführt. Vereinsmitglieder haben die Möglichkeit, den Bereich "Schutzdienst" in unserem Verein zu absolvieren, wenn der Grundgehorsam des Hundes bereits erarbeitet worden ist.

Fährtenarbeit: Hier liegen die Anforderungen lt. DVG bei 400 - 800 Schritten und max. 3 Gegenständen auf der Fährte.
Unterordnung: Dazu gehören:
  • Übungen Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolge,
  • Sitzübungen,
  • Ablegen in Verbindung mit Herankommen,
  • Bringen eines Gegenstandes auf ebener Erde und im Sprung über eine Hürde, später oder zusätzlich noch über eine Kletterwand,
  • das Voraussenden mit Hinlegen,
  • das Ablegen unter Ablenkung sowie
  • das unter Beweisstellen der Schussgleichgültigkeit;
Schutzdienst: Für den Schutzdienst wird ein speziell für diese Aufgabe ausgebildeter Helfer benötigt. In unserem Verein gibt es 2 Männer mit Helferbefähigungsnachweis: Herrn Tino Wölfel und Herrn Lutz Hohmann, die ihrer Aufgabe mit viel Angagement nachkommen.

Schutzdienst wird auch gern als Gehorsam des Hundes in Grenzfällen bezeichnet. Ganz entscheidend zur Erlernung dieser Disziplin ist das Wesen des Hundes. Ausgeglichenheit, Nervenstärke, ein hohes Selbstbewußtsein und unbedingter Gehorsam gehören zu den Charaktereigenschaften, die ein Hund zur erfolgreichen Absolvierung dieses Teiles der Vielseitigkeitsprüfung benötigt, da sehr hohe Anforderungen gestellt werden. So erfolgt auf Reizsituationen ein direkter Abruf in eine sofortige Gehorsamheit. Beim Schutzdienst wird u.a. der Bewachungsinstikt des Hundes genutzt. Ein Hund, der die Hörzeichen seine HF nicht befolgt, hat hier nichts zu suchen.

Vereinsmitlieder, die mit ihrem Hund bereits einen Grundgehorsam erarbeitet haben, erhalten die Möglichkeit, an der Schutzdienstausbildung teilzunehmen.

Die Übungen richten sich nach den Anforderungen der Schutzdienstprüfungen und bestehen u.a. aus:

  • Streife nach dem Helfer;
  • Stellen und Verbellen;
  • dann: Überfall auf den Hund;
  • wenn Helfer ruhig steht: Hund darf den Helfer nur bewachen;
  • bei Flucht des Helfers: Hund hat Flucht selbständig zu vereiteln;
  • muß den Helfer auf Distanz stellen und dessen erneuten Angriff abwehren;
  • Angriff auf den Hund aus der Bewegung;

Wettkämpfe, Turniere, Seminare: Jährlich laden wir zu einem 2-tägigen Agility-Turnier ein.

Im Rahmen unserer sportlichen Aktivitäten führen wir 2 Kurse durch:

Kurs(1) - Welpenspiel
Kurs(2) - Grundausbildung im Bereich Unterordnung

Teilnahmebedingungen:

  • Teilnahmemöglichkeit: jeder - die Teilnahme ist unabhängig von einer Mitliedschaft im Verein;
  • Hunderasse: jede;

Trainingszeiten für Gäste und Mitglieder

Tag Uhrzeit was
Sa. 13.00 Junghunde / Welpen


Trainingszeiten - nur für Mitglieder
Tag Uhrzeit was
Sa. 15.00 Agility
Sa. 15.00 Unterordnung
Sa. anschließend Schutzdienst
Mi. 16.00 Unterordnung / Schutzdienst
So. 09.00 Fährte

Kurs (1) - "Welpenspiel"

Kursleiterinnen Welpen: Franziska Liebke und Kerstin Peterhänsel
Alter der Hunde: bis 6 Monate

In der Welpenspielstunde geht es darum, den Grundstein für ein erfolgreiches Miteinander von Mensch und Hund zu legen.

  • Freies Spiel und Toben der Kleinen trolligen Purzel  untereinander auf dem Welpenplatz - ein lustigen Anblick -, ist ein wichtiger Aspekt beim Erlernen soziale Verhaltensweisen der jungen Hunde.
  • Die Hunde werden mit ersten, wichtigen Kommandos, wie SITZ, PLATZ und HIER sowie dem Gehen an der Leine vertraut gemacht.
  • Mit natürliche Neugier und Vorsicht und unter Anleitung und Hilfe von Hundeführer und Kursleitung werden von den Kleinen mutig und spielerisch erste Agility-Geräte bewältigt, wonach natürlich ausgiebig gelobt werden muß.

Schon ein junger Hund muß lernen, daß Radfahrer und Jogger keine Beute oder ein plötzlich auftauchende Spielkameraden sind.


Der Schlüssel zum Erfolg bei der Erziehung des Hundes jeden Alters heißt: Spiel, Spaß, Motivation und
v i e l Geduld.


Kurs (2) - "Grundausbildung im Bereich Unterordnung"

Kursleiter: Jürgen Penzel, Andreas Münzner

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird das Ziel verfolgt, Hunde zu guten Sozialpartnern gegenüber anderen Hunden und Menschen zu erziehen. Dabei versucht der Verein, besonders Ersthundbesitzer bzw. ungeübte Hundeführer zu befähigen, erfolgreich mit ihrem Hund zu erarbeiten.

Sie als Hundeführer lernen:

  • Kommandos richtig zu geben;
  • Körperhilfen richtig einzusetzen;
  • fachgerechtes Umgehen mit der Führleine;
  • Motivation des Hundes durch richtige Belohnung (Futter, Lob);

Ihr Hund bekommt die Möglichkeit, die Basis des "Hundebenimms" zu erlernen. Dazu gehören:

  • Befolgen der Kommandos SITZ, PLATZ, HIER, FUSS mit und ohne Leine, Kommen auf Zuruf;
  • ein für beide Seiten angenehmes Gehen an der Leine,
  • Gruppenarbeit, um ein gutes Sozialverhalten gegenüber Menschen und anderen Hunden zu erreichen;
  • Reaktion auf für ihn unbekannte Situationen erproben;
  • kleine Spiele (Hütchenspiel, ...);